Getreidepreise
Weizen wird teurer, Mais billiger

Ernteausfälle und das ungewöhnlich warme Wetter treiben den Weizenpreis weiter. Beim Mais gibt es keine ähnliche Entwicklung. Trotz der Wetter-Probleme wird ausgesät, der Preis sinkt.
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FrankfurtAusbleibende Niederschläge in den Anbaugebieten Europas und der USA haben Weizen am Dienstag erneut verteuert. Der US-Kontrakt stieg um bis zu 1,4 Prozent auf 8,0125 Dollar je Scheffel. In den USA seien Ernte-Ausfälle beim Winterweizen zu befürchten, sagte Rohstoff-Händler Barry Booth bei MF Global. In Europa beeinträchtige das ungewöhnlich warme Wetter das Pflanzenwachstum. „Bei Mais sind wir überrascht, wie rasch die Aussaat trotz der Wetter-Probleme vorankommt“, fügte er hinzu. Der Juli-Future auf dieses Lebens- und Futtermittel verbilligte sich um bis zu 0,8 Prozent auf 7,02 Dollar je Scheffel.

Das US-Agrarministerium hatte am Vorabend bekanntgegeben, dass auf rund 40 Prozent der Anbaufläche der Mais bereits ausgesät worden sei. Dies liegt zwar unter dem langjährigen Durchschnitt, aber über den Analystenprognosen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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