Gewinnmitnahmen
Ölpreis fällt wieder leicht zurück

Der Ölpreis pendelt weiter um die Marke von 82 Dollar. Zum Wochenschluss rutscht er wieder unter diese Marke, weil einige Händler ihre Monatsbilanz retten wollen. Zudem hemmt die Unsicherheit mit Blick auf die Geldpolitik der US-Notenbank die Nachfrage.
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HB DÜSSELDÓRF. Die Ölpreise sind am Freitag im asiatischen Handel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember kostete 81,71 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 37 Cent auf 83,22 Dollar.

Nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Wochen würden Händler vor dem Monatsende noch Kursgewinne realisieren, hieß es. Viele Anleger würden die Gefahr sehen, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche weniger Staatsanleihenkäufe beschließen könnte als bisher erwartet. Dies könnte den Dollar stützen und die Ölpreise belasten.

Unter dem Strich tut sich am Ölmarkt allerdings schon seit Tagen kaum etwas. Der WTI-Preis stagniert die gesamte Woche über bei rund 82 Dollar je Barrel: "Es gibt am Markt keinen wirklichen Konsens, deshalb ist der Handel wechselhaft, die Leute ändern ihre Meinung ziemlich regelmäßig", sagte Ben Westmore, Volkswirt für den Rohstoff- und Energiebereich bei der National Australia Bank, der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Der Markt scheint von der Stimmung getrieben zu werden und von der Wechselkursentwicklung."

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