Gold: Goldpreis nach Fed-Sitzung wieder unter Druck

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Goldpreis nach Fed-Sitzung wieder unter Druck

Gold verbilligte sich am Donnerstag um bis zu 1,5 Prozent. Das gelbe Metall ist für viele Anleger unattraktiver, weil eine Zinsanhebung im Sommer wahrscheinlicher wurde. Einige Händler nehmen nun ihre Gewinne mit.
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FrankfurtDie Aussicht auf höhere Zinsen in den USA im laufenden Jahr hat am Donnerstag Gold für viele Anleger unattraktiver gemacht. Das gelbe Metall verbilligte sich um bis zu 1,5 Prozent auf 1265,20 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Zwar hatte die US-Notenbank Fed am Vortag bekräftigt, es mit einer Zinserhöhung nicht eilig zu haben. Doch hatte sie zugleich ihre Einschätzungen zur Konjunkturlage leicht angehoben, was eine Zinsanhebung im Sommer wahrscheinlicher macht. „Alles in allem war die Fed damit etwas falkenhafter als erwartet“, sagten die Analysten der Commerzbank.

Die Falken sind in der Geldpolitik die Anhänger einer Straffung – im Gegensatz zu den Tauben, die für eine lockere Geldpolitik stehen. Im Vorfeld der Fed-Sitzung hatten einige Experten vermutet, die Fed könnte angesichts zuletzt enttäuschender US-Daten die Zinserhöhung nach hinten verschieben. Somit war Gold zuletzt etwas gestiegen. Nunmehr nähmen einige Anleger ihre Gewinne mit, sagten Händler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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