Gold könnte unter Umständen die Marke von 448 bis 450 Dollar testen
Goldpreis tritt auf der Stelle

Gold hat im Mittwoch in einem zunehmend umsatzschwächeren Handel vor den Weihnachtsfeiertagen auf Vortagesniveau tendiert.

HB LONDON. In den Fussstapfen eines schwächeren Dollars kletterte das gelbe Edelmetall zunächst noch bis auf 442,72 Dollar je Feinunze, doch machten am Nachmittag besser neue US-Daten die Gewinne zu nichte, sagten Händler. Das US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal war angesichts weniger stark als erwartet gestiegener Importe nach oben revidiert worden, welches auch dem Dollar wieder ein wenig auf die Beine geholfen habe. Mit einer steigenden US-Währungen sinkt allerdings die Kaufkraft von Goldinvestoren aus dem Nicht-Dollar-Raum.

Mit den dahinschwindenden Volumen im Goldhandel dürften aber auch die Kursausschlägen beide Richtungen an Intensität gewinnen.

Zunächst dürfte sich der Goldkurs aber mit dem Spielraum von 435 bis 444 Dollar begnügen, schreibt Analyst James Moore vom Branchendienst thebulliondesk.com. Sollten jedoch schlechte makroökonomische Daten aus den USA eintreffen, oder eine „safe haven“-Kaufbewegung einsetzen, könnte Gold unter Umständen die Marke von 448 bis 450 Dollar testen. Am Donnerstag steht die Veröffentlichung eines von der US-Notenbank Fed stark beachteten Inflationsindizes an.

Zum europäischen Handelsschluss stand die Feinunze Gold bei 440,20/440,95 Dollar nach 440,80/441,60 Dollar am Vorabend. Das zweite Fixing in London erfolgte bei 441,00 und am Vormittag bei 442,70 Dollar. Am Vorabend war Gold bei 440,95 Dollar gefixt worden.

Eine Schweizer Großbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.211/16.461 (Vorabend 16.219/16.469) sfr an.

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