Devisen + Rohstoffe
Gold macht Freitagsverluste etwas wett

Nach den massiven Verkäufen am Freitag konnte sich heute der Preis für eine Feinunze Gold wieder etwas erholen.

HB LONDON. Auf dem tieferen Niveau seien neue Kaufinteressenten auf den Plan getreten, sagten Händler.

Am Freitagabend nach dem europäischem Geschäftsschluss hatte Gold unter dem im Sog von besser als erwarteten US-Konjunkturdaten anziehenden Dollar gelitten und markant an Wert verloren. Der Einbruch des Goldpreises sei von Verkäufen durch Fonds ausgegangen, wie Marktteilnehmer erklärten.

Die Feinunze Gold kostete zum Geschäftsende in Europa 372,10/372,85 Dollar nach 381,95/382,65 Dollar am Freitagabend. Zum Wochenschluss in New York hatte das Metall nach einem zwischenzeitlichen Tief von 366,25 Dollar bei 369,35/370,05 Dollar gelegen.

Das zweite Nachmittagsfixing in London lautete auf 371,30 Dollar nach 372,75 Dollar am Morgen und 384,25 Dollar am Freitagnachmittag.

Marktbeobachter schlossen weitere Abgaben durch Fonds, die hinter dem jüngsten Anstieg des gelben Metalles gestanden waren, nicht aus. Der Einbruch am Freitag habe die Marktteilnehmer verunsichert. „Nach dem scharfen und dramatischen Fall des Goldpreises am Freitag stellt sich die Frage, wie viel Gewinnmitnahmen noch folgen werden“, hiess es in einem Marktkommentar.

Silber notierte bei 4,78/4,80 Dollar nach 4,95/4,96 Dollar.

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