Gold notiert unter 380 Dollar pro Unze
Preis für Edelmetalle weiter auf Talfahrt

Der am Mittwoch begonnene Ausverkauf bei Gold und Silber hat sich heute fortgesetzt.

HB LONDON. Gegen 13.23 Uhr MESZ hat der Goldpreis mit 378 Dollar je Feinunze die 380er Marke deutlich nach unten durchbrochen. Im asiatisch dominierten Geschäft kostete die Feinunze noch über 384 Dollar, nachdem sie am Mittwoch mit 383,70 Dollar bereits ein Sechs-Monats-Tief markiert hatte.

Händler nennen zwei Hauptgründe für den Preisverfall: Die Angst vor Dämpfungsmaßnahmen der chinesischen Regierung gegen eine überhitzende Konjunktur und damit verbunden einen drohenden Nachfragerückgang nach Gold sowie den festeren Dollar.

Letzterer dürfte angesichts der kursierenden Zinserhöhungsspekulation in den USA zudem weiter fest bleiben, heißt es. Einige Händler halten das gegenwärtige Niveau des Goldpreises dennoch für eine gute Einstiegsgelegenheit. Ähnlich gestaltet sich die Situation bei den anderen Edelmetallen. Silber verbilligte sich beispielsweise auf rund 5,55 Dollar je Feinunze und befindet sich damit auf dem tiefsten Stand des Jahres. Hier hätten besonders Verkäufe von Fonds und spekulative Abgaben belastet, die im Einklang mit Preiseinbußen beim Kupfer am Mittwoch eingesetzt hätten, berichten Marktbeobachter. Auf kurze Sicht sehe der Markt weiter anfällig aus zumal auch von technischer Seite Druck auf die Preise komme.

Als nächste Unterstütztung werden 5,20 Dollar genannt. Das Volumen insgesamt wird unterdessen als dünn beschrieben, so dass es bei dem derzeit nervösen Handel schnell zu größeren Ausschlägen komme.

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