Gold und Öl
Rohstoffpreise treten auf der Stelle

Die Anleger sorgen sich um die Konjunktur und schauen gebannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Die Sorge vor einem Nachfragerückgang bremst den Ölpreis. Gold dagegen könnte von schwachen Daten profitieren.
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DüsseldorfIn Erwartung der monatlichen US-Beschäftigtenzahlen haben sich Anleger am Freitag mit Engagement an den Rohstoffmärkten zurückgehalten. Ein Barrel der US-Ölsorte WTI kostete mit 100,26 Dollar 0,1 Prozent weniger als am Donnerstag. Brent-Öl verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 115,27 Dollar. Gold notierte ebenfalls geringfügig leichter bei 1529,99 Dollar je Feinunze, blieb aber in Reichweite seines Vier-Wochen-Hochs vom Mittwoch (1550,14 Dollar).

„Die große Frage ist, wie sich die Rohöl-Nachfrage entwickeln wird“, sagte Analyst Ben Le Brun von CMC Markets in Sydney. Da die Situation am US-Arbeitsmarkt viel über die Lage der weltgrößten Volkswirtschaft aussage, hätten die heute veröffentlichten Zahlen einen großen Einfluss auf die Kurse. Edelmetall-Analyst Hou Xinqiang von Jinrui Futures sagte: „Wenn die US-Beschäftigtenzahlen schlechter als erwartet ausfallen, könnte das den Goldpreis in den kommenden Tagen auf ein neues Rekordhoch treiben.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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