Goldexperten im Dialog mit den Lesern
Die Mythen des Goldpreises im Realitätscheck

Gold ist umwoben von Sagen und Gerüchten - umso mehr, seit es Anlegern hohe Gewinne beschert. Auch die Leser von Handelsblatt Online haben ihre Vermutungen zu den Geheimnissen der Goldanlage. Zwei Experten kommentieren.
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DüsseldorfZu Gold hat jeder eine Meinung. Es ist kein kompliziert gestricktes Finanzprodukt, sondern ein einfaches Stück Metall – das versteht jeder. Man kann es greifen, anders als eine Aktie oder gar eine verbriefte Kreditausfallversicherung  – das beruhigt die Nerven, die an der Börse leicht blank liegen können. Und es hat vielen Anlegern in den vergangenen Monaten traumhafte Gewinne gebracht, sodass von Börsenlaien bis Vermögensverwaltern alle eingestiegen sind.

Die Leser von Handelsblatt Online warten in ihren Kommentaren mit ganz eigenen Meinungen über das beliebte Edelmetall auf. Aber was ist Wahrheit und was ist Fantasie? Goldexperte und –Händler Martin Siegel glaubt, dass er einige dieser „Gerüchte“ über Gold selbst in die Welt gesetzt hat. Für Handelsblatt Online reagiert er auf die Kommentare unserer Leser. Andreas Beck, Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau, gibt Kontra.

Kommentare zu " Goldexperten im Dialog mit den Lesern: Die Mythen des Goldpreises im Realitätscheck"

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  • Qualitätsaktien ? Welche Firma ist heute noch das wert, was auf dem Papier steht ? Wieviele haben ebenso viel Schulden wie Marktwert ? Wieviele Firmen haben alles Firmeneigentum verkauft und zurückgeleast/gemietet ?

    Unternehmen können in Inflationszeiten zwar Rendite abwerfen, aber in Deflationszeiten (heute!) bankrott gehen oder Rezessionen durchlaufen.

  • Hmm, der Beck scheint mir komplett enthirnt. Und sowas darf im Handelsblatt herumschwurbeln?? Kein gutes Bild, Mainstream eben, durchhalteparolen bis zum bitteren Ende. Woran erinnert mich das bloß....?

  • Ich finde es lustig: Alle sehen beim Gold eine Blase. Bei Staatsanleihen, Derivaten, Zertifikaten, überkauften Aktien, kreditgetriebenen Immobilien usw. keine.

    Keine Frage, Gold wird die Liebe zu seinen Verehrern noch testen wollen, bevor es weiter steigt. ;-)

    ALLE die jetzt Gold verschmähen und verspotten, werden sich, wenn die zyklisch, mathematisch unvermeidbare grosse Umverteilung zuschlägt, in den Allerwertesten reinbeissen und vor Neid erblassen, wenn andere mit Gold einen Teil ihrerer Ersparnisse retten konnten.

    Würde der Goldpreis nur durch Angebot/Nachfrage nach physischer Ware gebildet werden, wäre er längst bei jenseits der 10000 US$ Marke. Der Preis wird verwässert durch Papiergold. Über 90% des Goldes wird in Papier gehandelt, nicht einmal 10% dieser 90% sind aber tatsächlich physisch lieferbar.

    Interessiert es heute kurzfristig orientierten Zocker-Spekulaten noch in was sie eigentlich investieren? Ist doch Wurst, solange die Rendite stimmt. Ich schätze bis 1700US$/oz waren noch nicht viele Zocker im Goldmarkt. Jetzt drängen Sie langsram vermehrt rein...

    Den Goldpreis in US$ oder € zu messen ist ohnehin eine Farce. Das ist so als ob man versucht die Höhe einer Mauer mit einem flexiblen Gummimaßband, das immer mehr auslaiert, abzumessen...

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