Goldpreis fällt
Gold auf der Verkaufsliste

Der Goldpreis bleibt unter Druck: Vor wenigen Tagen fiel er auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren. Heute steht das Edelmetall wieder auf der Verkaufsliste. Schuld ist wieder mal der Dollar.
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FrankfurtDer feste Dollar hat den Goldpreis am Freitag belastet. Die Feinunze (31,1 Gramm) verbilligte sich um bis zu ein Prozent auf 1150,26 Dollar. „Gold reagiert auf die Stärke des Dollar zum Yen, das war in den letzten zwei Wochen der Hauptfaktor für den sinkenden Goldpreis“, sagte ein Händler in Singapur. Eine Aufwertung der US-Währung macht Edelmetalle für Investoren außerhalb Amerikas teurer.

In der Vorwoche war der Goldpreis auf ein 4-1/2-Jahres-Tief von 1131,85 Dollar gefallen. Auch die zuletzt robusten US-Arbeitsmarktdaten trübten die Stimmung für Gold.

Eine stärkere US-Konjunktur dürfte laut Börsianern dazu führen, dass die Notenbank Fed die Zinszügel im kommenden Jahr schneller als bislang erwartet straffen könnte. Damit würde Gold als Inflationsschutz unattraktiver.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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