Goldpreis im Aufwind
Anleger steuern sichere Häfen an

Gold ist derzeit gefragter denn je, das ist auch an den Märkten zu spüren. Der Preis wird von der Krise im Irak und der andauernden Niedrigzinspolitik gestützt. Gerade jetzt wird Gold gern als Inflationsschutz benutzt.
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FrankfurtDie Krise im Irak und die andauernde Niedrigzinspolitik der Notenbanken dürfte den Goldpreis nach Einschätzung von Analysten weiter nach oben treiben. In den ersten sechs Monaten hat sich das als sicherer Hafen gefragte Edelmetall um rund zehn Prozent verteuert. Am Dienstag kletterte der Goldpreis in der Spitze um 0,4 Prozent auf 1332,10 Dollar je Feinunze, den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten.

Am Markt gebe es viele Unsicherheiten, die den Goldpreis in diesem Quartal weiter stützen sollten, sagte Howie Lee, Analyst bei Phillip Futures. Investoren behielten vor allem die Entwicklung im Irak im Blick, wo die Regierung gegen den Vormarsch der Islamistengruppe Isis kämpft. Sie hatte am Wochenende auf syrischem und irakischen Staatsgebiet einen Gottesstaat ausgerufen.

Gleichzeitig sorgt auch die Zinspolitik der Notenbank für viele Fragezeichen. Anleger rätseln darüber, wann die US-Notenbank Fed die Leitzinsen zum ersten Mal anheben wird. Solange die Zinsen niedrig bleiben, wird Gold gern als Inflationsschutz benutzt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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