Goldpreis leicht erholt
Euro verteidigt Kursplus zum Dollar

Der Euro hält sich am Freitagmittag auf hohem Niveau und notiert über 1,1920 Dollar seitwärts. Die Marktteilnehmer warten nun auf aktuelle US-Konjunkturdaten.

HB FRANKFURT. Auf der Agenda stehen unter anderem die Zahlen zu den Persönlichen Einkommen und Ausgaben, zum Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan und zum Einkaufsmanagerindex der Region Chicago.

Der Euro hatte am Donnerstag nach dem eher schwachen US-BIP ein deutliches Kursplus zum Dollar verbucht. Händler sehen darin allerdings keine Trendwende. Grundsätzlich habe sich nichts geändert, zumal die Euroland-Daten nach der revidierten Wachstumsprognose deutlich hinterher hinkten. Die US-Daten sollten positiv ausfallen. Angesichts der beginnenden Verbesserung am Arbeitsmarkt werde sich die Verbraucherstimmung etwas aufgehellt haben. Darüber hinaus sei auch mit gestiegenen Einkommen zu rechnen. Daher könnte der Euro am Nachmittag wieder unter Druck geraten. Aus charttechnischer Sicht sei ein Anstieg bis 1,2030 $ möglich, aber dies sollte dann das Top der Erholungsphase sein, heißt es.

Der Yen notiert zum Dollar relativ schwach über 110 $/Yen. Die Gründe sei vielschichtig, heißt es von Analysten. So hätten einige japanische Konjunkturdaten im April negativ überrascht, das reduziere die optimistischen Wachstumserwartungen etwas. Darüber hinaus habe es zu Beginn des japanischen Fiskaljahres Kapitalabflüsse aus Japan gegeben, da dortige Investoren wieder verstärkt ausländische Wertpapiere erwarben. Darüber hinaus belasteten weiterhin die Aussagen des chinesischen Ministerpräsidenten, heißt es. Dieser hatte am Mittwoch erklärt, die überhitzte Konjunktur abbremsen zu wollen. Das könnte die japanischen Exporte empfindlich belasten und dämpfe damit den Yen.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London zum Fixing mit 387,60 $ bezahlt nach einem Nachmittagsfixing am Donnerstag bei 386,00 $.

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