Händler befürchten nach Brand einer Pipeline im Irak wieder Lieferunterbrechungen
Ölpreis zieht wieder an

Erstmals seit acht Tagen steigen die Ölpreise wieder: Eine brennende Pipeline im Irak lässt alte Befürchtungen wieder aufleben. Und auch Spekulationen über die Vorräte in den USA treiben den Preis in die Höhe.

HB LONDON. Die von der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) angekündigte Erhöhung der Förder- und Exportmengen bremste jedoch den Preisanstieg. Für ein Barrel der marktführenden Sorte Brent wurden in London am frühen Nachmittag mit 40,18 Dollar 57 Cent mehr als am Vortag bezahlt. Leichtes US-Öl verteuerte sich um 52 Cent auf 42,64 Dollar.

Händlern zufolge hat die Nachricht über die brennende Pipeline im Nordirak Befürchtungen am Markt über mögliche Lieferunterbrechungen wieder aufleben lassen. Es blieb zunächst unklar, ob es sich dabei um die wichtige Export-Pipeline von den Ölfeldern um die Stadt Kirkuk zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan handelt. Diese war erst in dieser Woche wieder geöffnet worden, nachdem sie wegen Sabotageakten im Mai gesperrt worden war.

„Es gibt gute Unterstützung bei 40 Dollar. Es gibt immer noch Erwartungen, dass verschiedene Möglichkeiten von Lieferunterbrechungen die Versorgung gefährden“, sagte Daniel Hynes von der ANZ Bank in Melbourne. Zudem sehe man jeden Monat die Daten, die einen sehr hohen Verbrauch, vor allem in Asien und China zeigten.

Preistreibend wirkt sich Händlern zufolge zudem die Spekulation um die wöchentlichen US-Vorratsdaten aus. Es werde erwartet, dass die Benzinvorräte der USA in der vergangenen Woche um rund eine Million Barrel abgenommen haben. Die Daten soll das US-Energieministerium im Tagesverlauf veröffentlichen.

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