Händler rechnen mit weiterem Rückgang
Euro setzt Abwärtsbewegung fort

Seine Abwärtsbewegung hat der Euro am Dienstag fortgesetzt und ist zeitweise unter die Marke von 1,1820$ gefallen.

HB FRANKFURT. Kurse zwischen 1,1875 und 1,1900$ hätten Investoren zum Verkauf genutzt, hieß es. Nachdem nun auch die Marke bei 1,1820$ nach unten zumindest kurzzeitig durchbrochen worden sei, gebe es Luft bis 1,1760$ und eventuell auch tiefer. Die jüngste Aufwärtsbewegung des Euro sei nun gebrochen, der Druck nehme weiter zu.

Ein Händler verwies auf das Thema Zinsen. Eine Zinserhöhung seitens der US-Notenbank liege in der Luft. Vermutlich werde bereits Anfang Juni an der Zinsschraube gedreht. Sollte der Euro auch unter die seit zwei Jahren gültigen Aufwärtstrendlinie bei 1,1730$ fallen, stehe einem Abrutschen bis 1,1450$ nichts mehr im Wege, so der Teilnehmer.

Der japanische Yen tendierte zum Dollar nach wie vor seitwärts auf niedrigem Niveau. Es habe in den vergangenen Tagen verstärkt Käufe in Dollar/Yen gegeben, berichtete ein Teilnehmer. Ein Analyst meinte, dass nach dem deutlichen Anstieg der vergangenen Monate „viele Anleger Kasse machen“. Der Nikkei habe an sechs aufeinander folgenden Tagen im Minus geschlossen. Der schwache Yen und der hohe Ölpreis könnten der Bank of Japan (BoJ) den Wind aus den Segeln mit Blick auf die Interventionspolitik nehmen. Die Kombination schwacher Yen und teures Öl könne das Ende der Deflation beschleunigen und der BoJ damit den Grund für ihre Interventions- und Nullzinspolitik nehmen, so der Analyst.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 378,00$ gefixt nach einem Londoner Nachmittagsfixing am Montag bei 375,00$.

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