Hedge-Fondsmanager warnt
„Die EZB wird mehr Geld drucken als die Fed“

EZB-Chef Mario Draghi will den Euro mit allen Mitteln retten. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, wird hoch sein, prophezeit der Hedge-Fondsmanager John Taylor. Am Ende werde der Euro schwach sein, nicht stark.
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LondonDas Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi, alles Notwendige zum Erhalt des Euros zu unternehmen, werde den Euro schwächen, da die Europäische Zentralbank mehr Geld drucken werde als die Federal Reserve. Diese Einschätzung hat John Taylor, Gründer des Devisen-Hedgefonds FX Concepts LLC, in einem Fernsehinterview mit Bloomberg News abgegeben.

„Jetzt, wo es bei den Zinsen keine Unterschiede mehr gibt, zumindest nicht unter den wirklich großen Währungen, basiert alles auf quantitativer Lockerung“, erklärte Taylor im Gespräch. „Sagt Draghi, er werde eine Menge Geld drucken und so den Euro stark machen? Nein, er macht das, um den Euro zu schwächen und so den Euro zu retten.“

Draghi hatte vergangene Woche erklärt, die EZB sei bereit, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um das Überleben der Gemeinschaftswährung zu sichern. „Die EZB ist bereit, innerhalb ihres Mandats alles zu unternehmen, um den Euro zu erhalten“, sagte Draghi. „Und glauben Sie mir: es wird ausreichen.“

Anleger interpretierten dies als Ankündigung unbegrenzter Käufe von Anleihen schuldengeplagter Staaten wie Spanien oder Italien. Die Bundesbank hat sich bislang vehement gegen eine derartige Staatsfinanzierung durch die Notenbank gewehrt. Am kommenden Donnerstag will sich Draghi im Anschluss an die EZB-Ratssitzung der Öffentlichkeit stellen.

"Die Bemerkungen des EZB-Chefs Draghi vom vergangenen Donnerstag haben bisher keine Wirkung eingebüßt", schrieben die Analysten der Essener National-Bank in einem Kommentar. Allerdings seien Kapitalmarktakteure ungeduldig. "Daher müssen den Worten bald Taten folgen. Sonst wird das Pendel ganz schnell und vor allem heftig in eine andere Richtung schlagen", mahnten die Analysten.

Die Renditen der zehnjährigen italienischen und spanischen Anleihen gingen am Montag erneut zurück. Mit 5,903 beziehungsweise 6,678 Prozent lagen sie jeweils rund 1,5 Prozentpunkte unter ihren Rekordhochs der vergangenen Woche.

 

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  • Wo ist der starke Politiker, der diese EU auflöst, damit nicht noch schlimmeres passiert.... UdSSR aufgelöst, Jugoslavien weg, EU liegt derzeit im noch im Streit.....

  • Wer macht diesem Wahnsinn ein Ende???

    Gegebenenfalls ist hier eine Volksabstimmung gefragt.
    Es kann doch nicht sein, daß ohne diese Zustimmung
    immer weiter einem " Faß ohne Boden" Türund Tor geöffnet
    wird!!!

  • Szenario.
    Das BVG verkündet zum ESM folgendes: Keinen Cent mehr
    für die Südländer. Sie sollen erst mal ihre Millionäre und Milliardäre, die durch das korrupte Staatsystem reich geworden
    sind durch Zwangsanleihen belegen. Erst wenn die Maßnahmen
    eingeleitet worden sind und die Goldreserven auch verscherbelt
    wurden sind, wird das BVG erneut beraten. Wir können nicht zulassen, das die Deutschen buckeln müssen und in den Südländern Fiesta gefeiert wird. Und zu GL gilt folgendes zu sagen: Verkauft erst mal zig Inseln und euere Staatsbetriebe
    und Goldreserven.Den Rest der Schulden sofern noch welche
    da sind bezahlt DL aus der Portokasse.Der kleine Bürger der
    Südländer darf keinesfalls mehr zu Kasse gebeten werden, um
    nicht weiterhin den Binnenkonsum abzuwürgen. Unsere Nullnummern können Ihnen dabei helfen. Wir hoffen, dass ab
    Morgen diese Maßnahmen umgesetzt werden sonst jagt sie das
    Volk zum Teufel. Heute schon gelacht?
    MfG
    Walter Schmid

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