Heizöl-Kunden müssen sich wohl auf Preissprung einstellen
Starke Nachfrage im Winter könnte Kosten treiben

Die Besitzer von Ölheizungen müssen sich in diesem Herbst nach Einschätzung von Experten auf einen Preissprung einstellen. Das liegt nicht nur an der allgemeinen Entwicklung des Ölpreises, sondern auch am Verhalten vieler Verbraucher, wie der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) am Dienstag in Frankfurt am Main berichtete.

HB FRANKFURT/M. Wegen des milden Winters im vergangenen Jahr seien die Öltanks in vielen Haushalten noch nicht völlig leer. Manche Verbraucher spekulierten nun darauf, dass auch der kommende Winter mild werde und der Restvorrat reichen könnte.

„Nur kann dieses Pokerspiel mit dem Wetter dann bei einer längeren Kälteperiode ziemlich teuer werden“, warnte VEH-Vorstandschef Rudolf Bellersheim. Die derzeitige Zurückhaltung werde dazu führen, dass im Spätherbst viele Menschen Heizöl zum selben Zeitpunkt kaufen wollten, was dann den Preis unnötig in die Höhe treibe.

Unterm Strich sei das Preisniveau derzeit im Vergleich zu den Vormonaten relativ entspannt: Mit etwa 62 Cent pro Liter Super-Heizöl sei fast schon wieder das Niveau von Ende Mai erreicht. Gegenüber dem Vorjahr liege der Heizölpreis damit konstant und im Vergleich zum Vormonat rund vier Prozent günstiger.

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