Hitzewelle und Irak treiben Preise
Öl wird immer teurer

Die europaweite Hitzewelle und die unsichere Lage im Irak haben die Rohölpreise weiter in die Höhe getrieben. Öl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist massiv teurer geworden.

HB/dpa WIEN/PARIS. Das OPEC-Sekretariat in Wien gab am Montag den Korbpreis für die vergangene Woche mit 28,72 Dollar je Barrel (159 Liter) an. Das waren 1,46 Dollar mehr als in der letzten Juli-Woche. Damit lag der OPEC-Preis weiter deutlich über dem vom Kartell festgelegten Preisband zwischen 22 und 28 Dollar.

Die anhaltende Unsicherheit über irakische Ölexporte und starke Nachfrage aus Europa nach Kühl-Energie sorgten nach dem Monatsbericht der Internationalen Energiebehörde (IEA) im Juli für weiterhin hohe Preise. Die Rohölpreise festigten sich laut IEA Ende des Monats. Dazu trugen auch die niedrigen Lagerbestände, das stärkere wirtschaftliche Wachstum sowie ein wieder steigender Treibstoffbedarf in den USA bei.

Nach Angaben des in Zypern erscheinenden Wirtschaftsgutachtens „Middle East Economic Survey“ könnte der Irak noch bis Ende August auch mit Ölexporten aus Kirkuk im Norden des Landes in die Türkei beginnen. Der Irak fördert dem Gutachten zufolge derzeit 1,2 Mill. Barrel Öl pro Tag. Zuletzt hatte die Förderung bei einer Million Barrel am Tag gelegen, bis zum Jahresende schätzt die OPEC die Produktion auf 1,5 Mill. Barrel. Ursprünglich waren noch in diesem Sommer 2,5 Mill. angepeilt worden. Insgesamt liegt die aktuelle OPEC-Fördermenge bei 25,4 Mill. Barrel am Tag.

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