Hoffnung auf China und USA
Rohölpreise ziehen an

Die Rohölpreise steigen am Donnerstag. Gute Konjunkturdaten aus China und den USA sorgen für Aufschwung. Die Investoren setzen darauf, dass die beiden Volkswirtschaften mit dem größten Öldurst auf dem Weg nach oben sind.
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FrankfurtGute Konjunkturdaten aus China und den USA haben die Ölpreise am Donnerstag angeschoben. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 108,48 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 106,06 Dollar rund ein Prozent mehr. "Die Investoren setzen darauf, dass die beiden Volkswirtschaften mit dem größten Öldurst auf dem Weg nach oben sind", fasste ein Händler zusammen. "Hinzu kommt, dass die Fed nicht scharf darauf zu sein scheint, die Wertpapierkäufe zu drosseln." Die US-Notenbank beteuerte bei ihrem Treffen am Vorabend, dass sie bis zu einer nachhaltigen Besserung der Wirtschaft monatlich weiter 85 Milliarden Dollar über Anleihe-Käufe in die Wirtschaft pumpen will.

Im zweiten Quartal war die US-Konjunktur zudem besser als erwartet gelaufen. Auch in China fiel der offizielle Einkaufsmanagerindex überraschend gut aus. Der Preisanstieg wurde allerdings von einem unerwarteten Anstieg der Ölbestände in der Vorwoche in den USA gebremst.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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