Hoffung auf diplomatische Lösung der Iran-Geiselnahme
Ölpreis gibt nach

Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Konflikt um die im Iran festgehaltenen britischen Soldaten hat den US-Ölpreis am Dienstag unter 65 Dollar fallen lassen.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Mai-Auslieferung kostete 64,87 Dollar. Das waren 1,07 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 70 Cent auf 68,04 Dollar.

Es zeichne sich offensichtlich eine diplomatische Lösung des Konflikts ab, sagte ein Händler in London. Sollte es dazu kommen, dürfte der Ölpreis weiter fallen. In der Krise um die im Iran gefangenen britischen Soldaten haben Unterhändler jetzt offenbar konkrete Gespräche über Bedingungen für deren Freilassung aufgenommen. Derweil sagte der Chef des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, die Diplomatengespräche seien "der Anfang eines Weges". Dabei könnte eine Lösung der Krise erreicht werden.

Rohöl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist zu Wochenbeginn erneut leicht teurer geworden. Ein Barrel (159 Liter) aus der Förderung des Kartells kostete am Montag im Durchschnitt 63,87 Dollar, wie das Opec-Sekretariat in Wien am Dienstag berechnete. Das waren 24 Cent mehr als am Freitag. Die Opec ermittelt den so genannten Korbpreis auf Grundlage von elf wichtigen Sorten aus eigener Förderung.

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