Hohe chinesische Importe: Kupfer und Öl wird teurer, Goldkurs sinkt

Hohe chinesische Importe
Kupfer und Öl wird teurer, Goldkurs sinkt

Die Perspektiven der Weltwirtschaft stehen immer besser: Risikoreiche Anlagen werden damit wieder interessanter, Anleger verlassen den sicheren Hafen Gold. Das US-Öl WTI steigt auf den höchsten Stand seit sieben Wochen.
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FrankfurtStarke Konjunkturdaten aus China haben am Mittwoch den Risikoappetit vieler Rohstoff-Anleger geweckt. In Erwartung eines robusten Wachstums der Weltwirtschaft griffen sie vor allem bei Kupfer und Öl zu. Das Industriemetall verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 7133 Dollar je Tonne. Der Preis für US-Öl WTI stieg um bis zu 0,8 Prozent auf 100,69 Dollar je Fass, den höchsten Stand seit fast sieben Wochen. Das Nordsee-Öl Brent wurde mit 108,99 Dollar je Barrel 0,3 Prozent höher gehandelt.

Für den Konjunkturoptimismus sorgten überraschend hohe Importzahlen Chinas. Die Einfuhren der Volksrepublik kletterten im Januar um 10,0 Prozent. Experten hatten lediglich mit 3,0 Prozent gerechnet. Rekordwerte wurden vor allem bei Eisenerz, Rohöl und Kupfer verbucht. „Mit den robusten Importen ist (...) ein böses Omen für die Weltwirtschaft ausgeblieben“, urteilten die Analysten der NordLB. Einige Experten mutmaßen aber auch, dass die Unternehmen vor dem Neujahrsfest Ende Januar ihre Lager aufgefüllt haben. Die könnte das tatsächliche Bild überzeichnen, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. „Aufschluss darüber werden die Daten zur Rohölverarbeitung geben, welche aufgrund des Neujahrsfestes erst im März veröffentlicht werden.“

Zusätzliche Unterstützung erhielt der WTI-Preis von dem überraschend kräftigen Abbau der US-Rohöllagerbestände im Verteilerknotenpunkt Cushing um 2,5 Millionen Barrel, der am Dienstag nach Handelsschluss vom Branchenverband API berichtet wurde.

Dem sicheren Hafen Gold kehrten Anleger dagegen den Rücken zu. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1287,80 Dollar je Feinunze. Weil die wirtschaftlichen Perspektiven wieder etwas besser aussähen, zögen die Anleger risikoreichere Anlageformen vor, erklärten Händler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • --> Das Edelmetall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1287,80 Dollar je Feinunze (Zitat).

    Frage: WANN? WO? Gold legt seit Ende Januar kräftig zu.

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