Hohe Lagerbestände
Ölpreis stabilisiert sich nach Kursrutsch

Nach einem Einbruch um mehrere Dollar am Donnerstagabend hat sich der Ölpreis im frühen Handel etwas stabilisiert. Die hohen Lagerbestände in den USA sind allerdings ein weiteres Signal für den Angebotsüberhang am Ölmarkt.

HB DÜSSELDORF. Die Ölpreise haben am Freitag nach einem Kursrutsch am Vortag kaum verändert notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März 43,02 Dollar. Das waren 65 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg indes um drei Cent auf 45,41 Dollar.

Am Donnerstag hatten die Ölpreise nach überraschend robusten Lagerdaten aus den USA kräftig nachgegeben. So sank der WTI-Preis zwischenzeitlich fast auf 40 Dollar, nachdem er zuvor noch über 45 Dollar notiert hatte. In den USA waren die Lagerbestände an Rohöl, Benzin und Destillaten (Heizöl, Diesel) kräftig gestiegen - laut Experten ein weiteres Indiz für den großen Angebotsüberhang am Ölmarkt. Zugleich untermauerten die Daten die infolge der Wirtschaftskrise stark verminderte Öl-Nachfrage.

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