Hoher Bedarf in China und Indien
Die Jahre des Rohstoffüberflusses könnten bald für immer enden

Eine effizientere Energie- und Rohstoffnutzung, wie sie etwa Stefan Balding, Vorstand der Stiftung Kathy Beys, zur Verbesserung der Ressourceneffizienz fordert, wäre am schnellsten zu verwirklichen. Dazu gehört nicht nur die Förderung und Weiterentwicklung neuer oder sparsamerer Verfahren zur Produktion, sondern auch die Verbesserung von Versorgungs- und Verteilungssystemen wie defekter Leitungen und Pipelines, die Wasser oder Öl ungenutzt versickern lassen.

Zudem müssen neue Wege der Rohstoffgewinnung eingeschlagen werden. Im konventionellen internationalen Bereich ist das Projekt der Titanium-Corp-Inc. zu erwähnen. Hier wird das weltweit größte Projekt zur Gewinnung von Titanoxid und Zirkon aus „Abfällen“ der Ölsandindustrie Albertas entwickelt.

Aus Sicht Deutschlands kommen eine verstärkte Entwicklung und Nutzung nachwachsender Rohstoffe (etwa Biodiesel) und erneuerbarer Rohstoffe (etwa Wind- und Sonnenenergie) in Frage. All diese Rohstoffe können aber nur Ergänzungen in der Versorgung sein. Vielversprechend sind vor allem die Entwicklung neuer Basis- oder Werkstoffe und die Energiegewinnung aus anderen Quellen. Dazu gehört etwa die Wasserstoff-Cold-Fusion. Die Nanotechnik eröffnet dafür ein weites Feld von Möglichkeiten.

Dr. Peter Kausch ist Professor an der Universität Freiberg/Sachsen.

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