Hoher Ölpreis hilft - Analyst: Kurse um 1,2560/70 Dollar zum Kauf nutzen
Euro klettert auf Acht-Monats-Hoch

Der wieder steigende Ölpreis und die zunehmende Skepsis hinsichtlich der Dynamik der US-Konjunktur haben dem Euro am Donnerstag weiter Auftrieb gegeben.

HB FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,2651 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Zum New Yorker Handelsschluss am Mittwoch gewann der Euro damit 77 US-Cent.

„Wir hatten eine Kombination von schwachen Arbeitsmarktzahlen und einem großen Handelsbilanzdefizit“, sagte Währungsstratege Marios Maratheftis bei Standard Chartered. „Vertreter der US-Notenbank reden den Dollar herunter; die Ölpreise sind auf Rekordhöhen... All das ist negativ für den Dollar.“

Der Preis für Rohöl näherte sich bis Donnerstagmittag in Folge weiter sinkender US-Lagerbestände für Benzin und Heizöl wieder seinen Rekordständen an. Leichtes US-Rohöl kostete knapp 55 Dollar je Barrel (Fass zu rund 159 Litern), die Nordseesorte Brent wurde im Terminkontrakt für Dezember mit 51 Dollar je Barrel gehandelt.

Die Ölpreise waren am Mittwoch wieder in die Höhe geschnellt, nachdem das US-Energieministerium mitgeteilt hatte, die Lagerbestände für Rohöl und Ölprodukte seien derzeit etwa zehn Prozent niedriger als vor einem Jahr. Anleger fürchten, dass bei hohen Ölpreisen die US-Wirtschaft langsamer wächst und die US-Notenbank Fed deshalb ihren Zinserhöhungszyklus unterbrechen könnte. Dies würde die Attraktivität von Dollar-Anlagen schmälern.

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