IEA fordert klare OPEC-Strategie
Öl wird wieder teurer

Der Ölpreis hat sich wieder auf Rekordniveau hochgeschraubt. Der Preis für ein Barrel (rund 159 Liter) der Nordseesorte Brent (Juli-Kontrakt) kletterte bis zum Donnerstagmittag um 0,63 Prozent auf 38,14 US-Dollar. Der Ölpreis ist in den vergangenen Tagen auf den höchsten Stand seit der Kuwait-Krise im Herbst 1990 gestiegen.

HB LONDON/PARIS/NEW YORK. An der New Yorker Terminbörse Nymex legte Rohöl zur Juni- Auslieferung um 2,4 Prozent auf 41,50 Dollar je Barrel zu, nachdem der Preis am Montag die Rekordhöhe von 41,55 Dollar erreicht hatte. Auf Grund unerwartet niedriger US-Lagerbestände legte zudem der Juni- Kontrakt für Benzin um 6,34 Cent auf 1,4503 Dollar je Gallone (3,8 Liter) zu. Das war der höchste Preis seit Beginn des Benzinterminhandels an der Nymex im Jahr 1984.

Die hohen Benzin- und Ölpreise basieren auf dem konjunkturellen Höhenflug in den USA und Asien, niedrigen Reserven, der Furcht vor Terroranschlägen im Irak und in anderen Ländern des Nahen Ostens mit möglichen Lieferunterbrechungen, fehlenden Raffineriekapazitäten in den USA sowie Spekulationen an den Warenterminmärkten. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatte in diesem Jahr mit Förderkürzungen mit zu dem rasanten Preisauftrieb beigetragen.

Die Industrieländer drängen die Opec jetzt lautstark auf Produktionssteigerungen. Es solle verhindert werden, dass die hohen Öl- und Benzinpreise die Konjunktur abwürgen.

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