IEA: Ölnachfrage sinkt
US-Ölpreis knapp über 44 Dollar pro Fass

Die Ölpreise sind am Donnerstag im asiatischen Handel etwas gestiegen. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar stieg auf 44,30 Dollar. Das sind 78 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise sind am Donnerstag im asiatischen Handel etwas gestiegen. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar stieg auf 44,30 Dollar. Das sind 78 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Januar kletterte um 40 Cent auf 42,80 Dollar.

Die Ölpreise könnten nach Einschätzung von Händler jedoch im Tagesverlauf wieder unter Druck geraten. Die am Nachmittag erwarteten Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sollten eine weitere Abschwächung der US-Wirtschaft signalisieren. Dies würde auch die Erwartungen für die künftige Ölnachfrage dämpfen.

IEA: Ölnachfrage sinkt erstmals seit 25 Jahren

Die weltweite Ölnachfrage wird in diesem Jahr voraussichtlich erstmals seit 25 Jahren wieder sinken. Für 2008 erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) nur noch einen Verbrauch von durchschnittlich 85,8 Mio. Fass pro Tag (mb/d). Das sind 350 000 Barrel (Fass je 159 Liter) pro Tag weniger als bisher prognostiziert. Für 2009 rechnet die IEA wieder mit einem leichten Anstieg der Nachfrage. Die ursprüngliche Prognose sei jedoch erneut um 200 000 Barrel auf 86,3 Mio. Barrel pro Tag gesenkt worden, teilte die Organisation am Donnerstag in Paris mit. Hintergrund der schlechten Aussichten sei die Wirtschaftsflaute.

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