Im Verlauf auf über 401 Dollar
Dollarschwäche treibt Gold auf Sieben-Jahres-Hoch

Vor allem Fonds nutzten nach Händlerangaben die Gunst der Stunde und deckten sich angesichts der anhaltenden Schwäche der US-Devisen mit Gold ein. Der Preis für die Feinunze Gold stieg dabei zeitweise mit 401,40 Dollar auf den höchsten Stand seit Februar 1996.

HB LONDON. Im späten Handel machte dann der besser als erwartet ausgefallene US-Einkaufsmanagerindex einen guten Teil der Avancen aber wieder zunichte.

„Es ist vorwiegend der Dollar ... ich denke, gegenwärtig sieht es gut aus für Gold“, sagte ein Volkswirt. Händler erklärten aber auch, die Aufwärtsbewegung des Goldpreises sei angesichts der dünnen Volumen übertrieben ausgefallen.

Gold lag gegen Handelsende in Europa bei 398,00/398,50 Dollar nach 397,75/398,50 Dollar am Freitagabend. Das Londoner Nachmittagsfixing lautete auf 400,25 Dollar nach 398,75 Dollar am Vormittag und 398,35 Dollar am Freitagnachmittag.

„Ich weiss nicht, ob wir dies (den Aufwärtstrend) halten können oder nicht, es hängt vom Dollar ab“, sagte ein Händler zum weiteren Verlauf. „Wenn die Fonds-Käufe abnehmen und der Dollar dreht, könnten wir zurück auf 395 Dollar sein, bevor wir geblinzelt haben“, fügte er an.

Silber kletterte im Sog von Gold auf ein 3-3/4-Jahreshoch von 5,52 Dollar und notierte zum Schluss bei 5,41/5,43 Dollar nach 5,34/5,36 Dollar am Freitag.

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