Importverbot der USA
Preis für O-Saft steigt auf Rekordhoch

Orangensaft ist so teuer wie nie - schuld daran sind Spekulationen auf ein Importverbot der USA für brasilianischen O-Saft. Die US-Gesundheitsbehörde testet seit Anfang Januar alle Saft-Importe auf Carbendazim.
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FrankfurtSpekulationen auf ein Importverbot der USA für brasilianischen Orangensaft haben den Preis an der US-Derivatebörse auf ein Rekordhoch getrieben. Der Kontrakt auf gefrorenen, konzentrierten Orangensaft (FCOJ) verteuerte sich um knapp acht Prozent auf 2,2695 Dollar je Pfund. Damit stieg der Preis binnen weniger Tage um 22 Prozent.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA testet seit Anfang Januar alle Orangensaft-Importe auf Carbendazim. Das Schimmelpilz-Bekämpfungsmittel ist in den USA zwar in Farben und Textilien zugelassen, nicht jedoch zur Nutzung in der Landwirtschaft.

Einige Lieferungen gab die FDA bereits frei. Allerdings erwähnte die Behörde nicht, wie die Tests brasilianischen Orangensafts ausgefallen seien, sondern wies daraufhin, dass einige Ergebnisse noch ausstünden. Investoren befürchteten nun, dass diese Proben wegen hoher Carbendazim-Belastung weiter untersucht und die Einfuhr untersagt werde, sagten Börsianer. Rund die Hälfte der US-Orangensaftimporte stammt aus Brasilien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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