Impulsloser Montag
Der Euro verhält sich ruhig

Weitgehend verschont von Erschütterungen durch die Ukraine-Krise oder Ankündigungen der EZB die Geldpolitik womöglich weiter zu lockern, ist der Euro in ruhigem Fahrwasser geblieben. Nennenswerte Impulse gab es nicht.
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FrankfurtDer Euro ist am Montag ruhig in die Woche gestartet. Die Neigung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Richtung einer zusätzlichen Lockerung ihrer Geldpolitik und die Krise in der Ukraine hatten keinen starken Einfluss auf den Handel. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3760 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die EZB hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3765 (Freitag: 1,3781) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7265 (0,7256) Euro.

Unter dem Strich startete der Euro ohne deutlichen Impulse in die Woche. Allerdings geriet die Gemeinschaftswährung leicht unter Druck, nachdem ranghohe EZB-Vertreter die Möglichkeit einer weiteren geldpolitischen Lockerung bekräftigten. Notenbankchef Mario Draghi hatte in der vergangenen Woche gesagt, dass bereits Anfang Juni gehandelt werden könnte. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), forderte unterdessen eine lockere Geldpolitik im Euroraum.

Die Lage in der Ostukraine bleibt derweil angespannt. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) forderte, dass sich die Konfliktparteien an einen Runden Tisch setzen sollten. Die EU verschärfte ihre Sanktionen gegen Russland.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81515 (0,81725) britische Pfund, 140,31 (140,14) japanische Yen und 1,2211 (1,2186) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1298,75 (1291,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 700,00 (29 510,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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