Impulsschwacher Handel
Euro und Dollar stagnieren weitgehend

Wenig Veränderung: Der Devisenmarkt in Frankfurt, New York und an den Fernost-Standorten hat für keine größeren Ausschläge gesorgt. Die Händler warten auf US-Konjunkturdaten.
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TokioDer Euro hat am Dienstag weiter über der Marke von 1,37 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3740 Dollar und damit in etwa so viel wie am Montagabend. Ein Dollar war 0,7278 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3735 (Freitag: 1,3707) Dollar festgelegt.

Anleger richten ihre Blicke am Dienstag vor allem auf neue Konjunkturdaten. In Europa werden Stimmungsindikatoren aus Frankreich und Italien erwartet. In den USA stehen Zahlen vom Häusermarkt und zur Verbraucherstimmung an. Bereits am Morgen war bekannt geworden, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2013 dank eines robusten Außenhandels moderat um 0,4 Prozent gewachsen ist.

Vor der Veröffentlichung des US-Verbrauchervertrauens am Nachmittag hat sich auch der Dollar am Dienstag kaum bewegt. Zur japanischen Landeswährung trat der Greenback mit 102,36 Yen ebenfalls auf der Stelle. Von Reuters befragte Analysten erwarten für Februar im Schnitt einen Rückgang des US-Verbrauchervertrauens auf 80,3 Punkte nach 80,7 Punkten im Januar. Derzeit seien die Investoren etwas ratlos, was die wirtschaftliche Entwicklung in den USA angehe, sagte Katsunori Kitakura von der Sumitomo Mitsui Trust Bank. „Sie wissen nicht, ob die zuletzt meist etwas schwächeren Daten wirklich nur auf die Kältewelle zurückzuführen sind.“

Von der Verfassung der US-Wirtschaft hängt ab, wie schnell die US-Notenbank ihre milliardenschweren Anleihenkäufe zurückfahren wird. Die Fed hat ihre Konjunkturspritzen seit Jahresanfang reduziert und kauft nun monatlich nur noch für 65 Milliarden Dollar Wertpapiere.

Mit Spannung erwarten Investoren den ersten Auftritt von Notenbankchefin Janet Yellen am Donnerstag vor dem Senat. Wie aus den Protokollen der letzten Fed-Zinssitzung unter Ben Bernankes Führung Ende Januar hervorgeht, dringen einige Notenbanker auf einen Automatismus beim Abbau der Hilfen.

Bereits im frühen Handel in Fernost hatte der Euro wenig verändert notiert. Die europäische Gemeinschaftswährung war für 1,3737 Dollar zu haben nach 1,3734 Dollar im späten Handel in New York. Dollar-Händler warteten auf weitere US-Konjunkturdaten, um mehr Klarheit über die Erholung der US-Wirtschaft zu erhalten, hieß es am Markt.

Zum Yen notierte der Dollar bei 102,53 Yen und der Euro bei 140,85 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,8887 Franken je Dollar und 1,2209 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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