Inselwährung
Britische Konjunkturdaten stärken Pfund

Die britische Industrieproduktion ist offenbar deutlich stärker gewachsen als von Analysten erwartet. An den Devisenmärkten gab das dem Pfund Sterling ordentlich Auftrieb.
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FrankfurtÜberraschend starke britische Konjunkturdaten haben dem Pfund Sterling am Mittwochvormittag Zusatzschub verliehen. Die Währung verteuerte sich auf 1,6117 Dollar und kostete damit einen knappen US-Cent mehr als zum New Yorker Vortagesschluss. Der Londoner Auswahlindex FTSE blieb unbeeindruckt und notierte weiterhin 0,1 Prozent im Plus.

Dem Nationalen Statistikbüro zufolge wuchs die britische Industrieproduktion im September um 0,9 Prozent zum Vormonat. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum produzierte das verarbeitende Gewerbe 2,2 Prozent mehr. Das ist der größte Anstieg seit Januar 2011.

Vor diesem Hintergrund warteten Börsianer gespannt auf den Abschluss der Ratssitzung der Bank von England am Donnerstag. Sie erhoffen sich Hinweise auf mögliche Änderungen beim Zeitplan für eine Straffung der Geldpolitik. Derzeit peilen die Notenbanker die Anhebung der rekordniedrigen Zinsen von 0,5 Prozent für Ende 2016 an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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