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Internationale Rohölpreise sinken nach Feiertag in den USA deutlich

Die internationalen Rohölnotierungen sind am Dienstag deutlich gesunken. Insbesondere der amerikanische Ölpreis ist nach dem verlängerten Wochenende deutlich zurückgegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI zur Lieferung im Oktober kostete am Dienstagnachmittag an der New Yorker Warenterminbörse Nymex 42,98 $ und damit 1,01 $ weniger als am Freitag. Auch der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zur Lieferung im Oktober gab weiter nach. Er sank im Vergleich zum Vortag um 24 Cent auf 40,38 $.

dpa-afx NEW YORK. Die internationalen Rohölnotierungen sind am Dienstag deutlich gesunken. Insbesondere der amerikanische Ölpreis ist nach dem verlängerten Wochenende deutlich zurückgegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI zur Lieferung im Oktober kostete am Dienstagnachmittag an der New Yorker Warenterminbörse Nymex 42,98 $ und damit 1,01 $ weniger als am Freitag. Auch der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zur Lieferung im Oktober gab weiter nach. Er sank im Vergleich zum Vortag um 24 Cent auf 40,38 $.

Händler führten den Rückgang der internationalen Rohölnotierungen auf Aussagen des Opec-Präsidenten zur Versorgungslage zurück. Auch die Sorge vor den Folgen des inzwischen abgeschwächten Wirbelsturms auf die Ölversorgung hätten sich inzwischen etwas gelegt. Darüber hinaus seien keine weiteren preistreibenden Nachrichten aufgetaucht, sagte Händler Christopher Bellew von Prudential. Dies habe für etwas Entspannung an den internationalen Rohölmärkten geführt.

Opec-Präsident Erwartet Anhebung DES Preisbandes AUF 26 BIS 34 Dollar

Nach Einschätzung von Opec-Präsident Purnomo Yusgiantoro übersteigt die weltweite Ölförderung die von der Opec geschätzte Nachfrage um 1,5 Mill. Barrel je Tag. Er erwarte eine Anhebung des Preisbandes für ein Barrel Opec-Rohöl auf 26 bis 34 $. Das sagte Yusgiantoro laut dem Fernsehsender Cnbc am Dienstag beim Weltenergiekongress in Sydney. Derzeit liegt das Band der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) bei 22 bis 28 $.

Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hat die Preispolitik der Ölkonzerne nach der jüngsten Erhöhung unterdessen scharf kritisiert. Im internationalen Rahmen müsse darüber gesprochen werden, dass diese Preise spekulativ seien. Dies gelte auch für andere Rohstoffpreise, sagte Eichel am Dienstag zur Einbringung des Etats 2005 im Bundestag. Dass eine Reihe von Unternehmen "Preistreiberei" betrieben, könne nicht hingenommen werden.

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