Intervention der Zentralbanken möglich
Euro steigt auf Rekordhoch von 1,32 Dollar

Der Euro ist erstmals über die Marke von 1,32 Dollar gestiegen. Am Vormittag kletterte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,3201 Dollar. Kurz darauf notierte der Euro mit 1,3093 nur wenig unter dem neuen Rekordhoch. Ein Dollar war damit 0,7577 Euro wert.

HB FRANKFURT/LONDON. Der Dollar markierte damit am dritten Tag in Folge ein Rekordhoch. Am Mittwoch war der Euro in der Spitze bis auf 1,3178 Dollar geklettert. Der Dollar fiel auch gegenüber anderen Währungen auf historische Tiefstände. In Tokio notierte er mit 102,79-81 Yen nach 103,57-59 Yen am Vortag.

Der Druck auf den Dollar dauere an, sagten Händler. Die Defizite im US-Staatshaushalt und der amerikanischen Leistungsbilanz seien weiter besorgniserregend. Auch die Ankündigung der russischen Notenbank, über eine Reduzierung ihrer Dollar-Reserven zu Gunsten des Euro nachzudenken, laste weiterhin auf der US-Währung.

Im Markt gibt es am Morgen Spekulationen, dass die Zentralbanken bereits am heutigen Thanksgiving-Feiertag in den USA zugunsten des Dollar eingreifen könnten. Wegen der geringeren Handelsvolumen auf den Devisenmärkten seien Interventionen an Feiertagen einfacher, heißt es. Es wäre nicht das erste Mal, das Zentralbanken an einem Feiertag intervenierten.

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