Iran-Atomstreit beeinflusst: US-Ölpreis leicht gesunken

Iran-Atomstreit beeinflusst
US-Ölpreis leicht gesunken

Der Ölpreis ist am Freitag leicht gesunken und hat damit knapp unter 61 Dollar notiert. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im April wurde im asiatischen Handel am Morgen mit 60,85 Dollar gehandelt. Das waren zehn Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Am Donnerstagabend war der Ölpreis zum ersten Mal seit Anfang des Jahres über 61 Dollar gestiegen. Analysten begründeten dies zum einen mit den US-Lagerbestandsdaten. Die Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel) und Benzinvorräte sind in der vergangenen Woche deutlicher zurückgegangen als von Experten erwartet. Zum anderen wurde auf den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergie-Behörde verwiesen, wonach Iran seine Versuche zur Urananreicherung entgegen einer UN-Resolution nicht eingestellt hat. Dies könne zu erneuten politischen Spannungen zwischen den USA und Iran führen, hieß es.

Iran ist der zweitgrößte Ölexporteur innerhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Zudem liegt das Land an der für Öltransporte strategisch wichtigen Meeresenge von Hormuz.

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