Iran-Konflikt: Geopolitische Spannungen treiben US-Ölpreis

Iran-Konflikt
Geopolitische Spannungen treiben US-Ölpreis

dpa-afx SINGAPUR. Die geopolitischen Spannungen haben den US-Ölpreis am Dienstag mit leichter Zeitverzögerung nach oben getrieben. Leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete 64,68 Dollar je Barrel (159 Liter) und damit 76 Cent mehr als bei Handelsschluss am Freitag. Am Montag hatte der Handel wegen des Martin-Luther-King-Gedächtnistages in den USA geruht. Damit rückt der im Spätsommer 2005 markierte Rekord von 70,85 Dollar in Sichtweite.

"Bestimmender Faktor am Markt sind die geopolitischen Unwägbarkeiten im Iran. Darüber hinaus beunruhigt die Lage in Nigeria", heißt es bei der Energieberatungsgesellschaft Purvin and Gertz. Die Spannungen im Iran hatten sich auf den Brent-Ölpreis bereits am Montag spürbar ausgewirkt. Der Konflikt um das iranische Atomprogramm verdeutlicht Händlern zufolge einmal mehr, dass ein Großteil des Öls aus Ländern mit einem unsicheren politischen System komme.

Im Atomstreit mit Iran wird eine Einschaltung des UN-Sicherheitsrats unterdessen immer wahrscheinlicher. Die drei EU-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen in einem ersten Schritt eine Sondersitzung der Internationalen Atomenergie-Organisation (Iaeo) beantragen.

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