Jahrhundertdürre in den USA

Werden unsere Nahrungsmittel knapp?

In den USA herrscht die schlimmste Hitzewelle seit 50 Jahren. Tausende Getreidefelder vertrocknen. Experten rechnen mit massiven Ernteausfällen und einem kräftigen Anstieg der Lebensmittel-Preise. Auch in Deutschland.
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Vertrocknende Felder in Illinois. Quelle: dpa

Vertrocknende Felder in Illinois.

(Foto: dpa)

Die Deutschen klagen derzeit über den verregneten Sommer. Zu viel Regen, viel zu kalt. Andernorts hätte man die Probleme gerne. In den USA beispielsweise. Seit Monaten fällt kein Regen im Mittleren Westen, es ist brennend heiß. Die schlimmste Trockenperiode seit mehr als 50 Jahren. Stimmen die Aussagen der Meteorologen, dann wird es noch eine ganze Weile dauern, ehe der nächste Regen fällt. Schon heute steht fest, dass dieser Juli einer der heißesten Monate in der Geschichte der USA wird. Landwirte und Wissenschaftler schlagen deshalb Alarm. Der Welt drohe eine Nahrungsmittelkrise.

Die Hitzewelle ist nicht allein ein Problem der Amerikaner. Denn die USA sind der größte Exporteur von Agrarrohstoffen. Und ausgerechnet der sogenannte „Corn Belt“, der Mais-Gürtel, in dem der Großanteil des Mais in den USA angebaut wird, leidet am meisten unter der Jahrhundert-Trockenheit. Die Preise an den Rohstoffbörsen haben längst reagiert; die Preise für Soja, Mais und Weizen sind zuletzt weltweit kräftig geklettert.

Auch heute legten die Notierungen zum Teil deutlich zu. Mais kostet mittlerweile mehr als acht Dollar je Scheffel und damit so viel wie niemals zuvor. Allein in den vergangenen fünf Wochen hat der Maispreis um mehr als 50 Prozent zugelegt. Auch der Preis für Sojabohnen hat zuletzt ein neues Allzeithoch erreicht; 17,49 Dollar werden derzeit je Scheffel bezahlt. Weizen kostet derzeit 9,35 Dollar pro Scheffel, so viel wie zuletzt vor vier Jahren.

Großbanken wie Goldman Sachs und Barclays haben längst ihre Preisprognosen für Mais angehoben. Die Situation an den Märkten werde mehrere Monate anhalten, schrieben Analysten der Rabobank. Allein die Commerzbank fällt mit Ihrer Einschätzung ein wenig aus der Reihe: „Nach dem massiven Anstieg des Maispreises seit Mitte Juni dürfte dies bereits in den Preisen eskomptiert sein“, heißt es in einem Kommentar der Bank. „Weiter anziehen würden die Preise wohl nur dann, wenn die Ergebnisse der „Erntetour“ durch die Hauptanbaugebiete Indiana, Illinois, Iowa und Nebraska in Hinblick auf den Zustand der Pflanzen die bisherige Einschätzung des US-Agrarministeriums noch einmal unterbieten würde.“

Eines jedenfalls scheint sicher: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die gestiegenen Notierungen an den Terminbörsen auch bei den Verbrauchern ankommen. Nicht nur in den US-Supermärkten, sondern auch im Rest der Welt. Grundnahrungsmittel sind längst ein globales Geschäft. „Wenn in den USA die Preise steigen, gehen sie kurz darauf auch in Europa hoch“, sagt Johann Schmalhofer, Finanzanalyst und selbst Landwirt mit einem Hof in der Nähe von Regensburg. Die Lebensmittelhersteller und Supermärkte könnten die Steigerungen dabei nur für kurze Zeit abfedern - am Ende würden die Verbraucher zur Kasse gebeten. „Sonst zahlen die Supermärkte ja drauf“, sagt Schmalhofer.

Wehe dem Verbraucher
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50 Kommentare zu "Jahrhundertdürre in den USA: Werden unsere Nahrungsmittel knapp?"

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  • In Altötting hat das Amtsgericht eine Person auf
    Intervention der Polizei Altötting ohne Einkommen
    vorsätzlich obdachlos gemacht.

    Und noch der höhnische Spruch hinterher:

    "Das ist gar kein Härtefall, wenn man im Wald
    im Zelt schlafen muss."

    Nach monatelangem Aufenthalt im Wald ohne Einkommen
    und mit Mangelernährung, war diese Person gesundheitlich
    ruiniert.

    Nachdem diese Person wieder eine Wohnung gefunden
    hatte, wussten die CSU-Schikanierbehörden wie die
    ARGE Altötting (der Name ist Programm!) nichts
    anderes als diese damals 55 Jahre alte Person in
    eine sog.
    "Wiedereingliederungmassnahme in den Arbeitsmarkt"
    zu schicken. Die Leute sassen nur dumm rum,
    ohne Aufsichtsperson, wie im offenen Strafvollzug!
    Russlanddeutsche sagten dazu auch:

    "Ist wie Gefängnis!" und "Gawno!" ( = "Scheisse!")

    Die beauftragte Weiterbildungs-Organisation "BFZ"
    bekam dafür 3500 Euro im Monat pro Person!

    Die Person, die man schikanierte, bekam allerdings
    keinen einzigen Cent mehr, sondern ihr wurden für
    die Zeit, wo sie im Wald wohnte und gar keine
    Leistungen erhielt, sogar noch angebliche
    "Überzahlungen" von der ARGE Altötting abgezogen!
    Und während dieser BFZ-Zeit wurden dieser Person
    von der ARGE willkürlich und rechtswidrig die
    Leistungen für 14 Tage gesperrt!

    So geht´s da zu, wo man ein "heiliger
    Gnadenwallfahrtsort" Altötting sein will und mit
    dieser Scheinheiligkeit den Wallfahrern das Geld
    aus der Tasche zieht, während mit den Bürgern
    ganz anders umgegangen wird.

    Sehen Sie mal hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=7moylB23jRo

  • In Neuötting gibt es eine Niederträchtigkeit in der
    Nachbarschaft, die brauchen diese Antwort.

  • Solange wir Deutschen im Schnitt nur 15% fürs Essen ausgeben müssen WIR uns keine Sorgen machen. Dank des internationalen Handels werden wir entweder von unseren Landwirten oder irgendwo auf der Welt genügend Nahrungsmittel bekommen.

    Wachstum: Solange die Weltbevölkerung wächst, muss auch die Wirtschaft wachsen, wenn der Lebensstandard gehalten werden soll.
    Lebensmittelspekulation:
    Ja, schon im Alten Testamen wurde mit Lebensmittel gezockt (7 fette/magere Jahre).
    Gezielte Wetterbeeinflussung:
    So ein Schwachsinn. Die USA beeinflussen das Wetter, damit die Versicherung 10 Mrd. auszahlen muss???

    Wenn jetzt noch 2-3 Missernten kommen, dann wird es natürlich schon eng. Dann treffen ein aufgeblähter Finanzapparat und Lebensmittelknappheit aufeinander. Das würde mit oder ohne Spekulationsverbot kein gutes Ende nehmen. Dann müssten in D ein paar Urlaube ausfallen, wenn man 30% des Einkommens für Essen ausgeben müsste und die Fleischparty jede Woche wäre beendet, wenn das kg Schweinefleisch 40 Euro (Rindfleisch 120 Euro) kosten würde. Statt Futtermittel würden dann mehr primäre Nahrungsmittel angebaut werden.

  • War doch wohl abzusehen oder? In den USA werden 40% der Maisernte zu Biosprit und bei uns? der rest der Welt produziert für den Biosprit der EU! Tolle Energiewende!
    Das die Ideologie des Ökologismus gegen die Menschen gerichtet ist wird hoffentlich jetzt dem Letzten klar!

  • "Großbanken wie Goldman Sachs und Barclays haben längst ihre Preisprognosen für Mais angehoben. Die Situation an den Märkten werde mehrere Monate anhalten, schrieben Analysten der Rabobank. Allein die Commerzbank fällt mit Ihrer Einschätzung ein wenig aus der Reihe.."

    Wenn sich Goldman-Sachs einklinkt, dann werden noch die letzten Spekulanten animiert, einzusteigen, gleichzeitig sahnt G-S dann ab.

    Man beachte den zwischendrin eingstellten Artikel: "Die Rohstoff-Zocker", es werden erheblich größere Mengen getradet, als tatsächlich vorhanden.

    Und gleich neben dem Artikel die Werbung:


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  • n Südosteuropa und Südrussland ist es nicht anders. In Moldawien, Rumänien usw. ist es schon seit Ende Mai 35-38 grad warm, was dort zwar nicht ungewöhnlich ist, jedoch regnet es normalerweise in 2 - 3 Wochenabständen kurz aber heftig, was dieses Jahr überhaupt nicht der Fall ist. Es ist Staubtrocken und die Ernte ist auch völlig vertrocknet. Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Brot sind schon jetzt ordentlich gestiegen, was den Leuten besonders auf dem Land ordentlich zu schaffen macht. Nur die Melonen sind dieses Jahr noch besser als sonst :-)

  • "In Neuseeland ist es inzwische Gesetzlich untersagt Schäflein auf Bio Apfelplantagen grasen zu lassen, es befinden sich nähmlich nach der Schlachtung zu viele Schwermetalle im Fleisch..."
    Einen Apfel in den kein Wurm mehr rein will, kann man nicht essen. Alte Weisheit meines Opas.

  • Richtig, und das gilt für ALLE Monokulturen. Die waren und sind von Natur aus nicht vorgesehen.
    Aber die menschliche Dummheit leider offensichtlich.
    Wenn ich meine Kinder nicht mehr durch ein Maisfeld jagen und fangen spielen lassen kann, ohne das sie Allergien bekommen, kann ich den Mist sowieso nicht essen.
    Soll er verdörren, der "Markt" wirds richten.

  • Auf den Punkt gebracht...

  • Das können sie nicht. Aber es gibt genügend Chemtrails
    von Stratoflügen, die die Nachttemperaturen nicht mehr absenken. dadurch kommtes zu verheerenden Dürren
    Kontinental und Überflutungen Maritim.
    Ein Ausgleich sind große Wälder, aber die werden gerade
    weltweit vernichtet.

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