Kältewelle in den USA
Ölpreis zieht deutlich an

Der Ölpreis ist am Donnerstag auf den höchsten Stand seit neun Monaten gestiegen, nachdem die US-Ölvorräte auf Grund einer Kältewelle in den USA deutlich gefallen sind.

HB LONDON. Die Terminkontrakte auf leichtes US-Öl in New York stiegen um 31 Cent auf 33,66 Dollar, nachdem sie im elektronischen Handel zuvor mit 33,78 Dollar den höchsten Stand seit dem 18. März 2003 markiert hatten. In London kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent gegen Mittag 30,81 Dollar und damit 22 Cent mehr als am Vortag. Die Preise kletterten, nachdem die US-Energieagentur am Mittwoch einen deutlichen Rückgang der gewerblichen Ölvorräte um 5,1 Millionen Barrel in der Woche zum 12. Dezember ausgewiesen hatte.

„Ungewöhnlich stürmisches Wetter hat in diesem Jahr ziemlich früh die Ostküste getroffen“, erklärte Edward Meir von Man Financial. Wenn dies anhalte, könne das weiteren Druck auf die Heizölkomponente bei den Lagerbeständen ausüben. Der US-Wetterdienst Meteorlogix sagte indes für die Woche vom 25. bis zum 31. Dezember anhaltende Kälte für die Mitte und den Osten der USA voraus.

Der Ölpreis ist um fast sechs Dollar und damit mehr als 20 Prozent gestiegen, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) im September eine Kürzung der Ölfördermenge um 3,5 Prozent beschlossen hatte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%