Kein Sabotageakt: Saudis beruhigen den Ölmarkt

Kein Sabotageakt
Saudis beruhigen den Ölmarkt

Die vermeintliche Pipeline-Explosion in Saudi-Arabien war wohl doch nur ein Gerücht - gestreut aus dem Iran. Das Dementi der Saudis beruhigt die Märkte und lässt den Ölpreis sinken.
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Singapur, DüsseldorfErleichterung und etwas Entspannung am Ölmarkt: Die Preise sind am Freitag gesunken. Gerüchte aus dem Iran über eine vermeintliche Pipeline-Explosion in Saudi-Arabien hatten die Preise am Donnerstag in die Höhe getrieben. Ein entsprechendes Dementi der saudischen Öl-Behörden beruhigte die Märkte jedoch wieder. Am Freitagmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte WTI noch 108,31 Dollar. Der Preis der Nordsee-Sorte Brent sank auf 125,35 Dollar.

Nach dem iranischen Medienbericht war der Brentpreis zeitweise auf mehr als 128 Dollar und den höchsten Stand seit Juli 2008 geklettert. Der Preis für die Sorte WTI war in der Spitze auf 110,55 Dollar geklettert. Im TV-Bericht war die vermeintliche Pipeline-Explosion als Sabotageakt an einer der größten Raffinerien der Region dargestellt worden. Es habe keine Sabotage in saudi-arabischen Ölanlagen gegeben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge.

Sollte der Atomstreit mit dem Iran nicht weiter eskalieren, sei mit den wärmer werdenden Temperaturen in den kommenden Wochen auch ein weiterer Rückgang der Ölpreise denkbar, sagte Gordon Kwan von Mirae Asset Management. Der Brentpreis könnte demnach bis auf 120 Dollar je Fass zurückgehen.

Kommentare zu " Kein Sabotageakt: Saudis beruhigen den Ölmarkt"

Alle Kommentare
  • Kaum zu glauben, das es einige Leser dieser Zeitung gibt, die rechtsradikales Gedankengut äußern. Ich dachte, dass die Leser des Hb's eher aus der gebildeten Schicht kommen. Tja, so kann man sich irren.

    Kritik an dem Finanzsystem ist durchaus angebracht. Aber die Schuld gläubigen Juden anzuhängen, ist doch sehr traurig. Ich vermute mal, dass sie das jüdische Volk gemeint haben. Denn eigentlich glauben auch alle Christen an die fünf Bücher Mose.

    Es ist immer leicht die Schuld bei anderen zu suchen, um damit von seiner eigenen Unzulänglichkeit abzulenken.

  • Zeigt doch nur, wie nervös dieser Markt ist. Und mit Nervosität lässt sich bekanntlich gutes Geld verdienen !

  • Noch eine Katastrophenmeldung :

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    Laut Shell soll ein Monteur in eine Pipeline gekotzt haben .

    Die Ölpreise müßten laut Shell Sprecher umgehend erhöht
    werden !

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  • Es kann doch nicht wahr sein, dass am späten Handel in den USA - einem Land das die Brent Sorte kaum nachfragt - der Ölpreis um 5% hochgezockt wird und wir das dann am nächsten Tag in Europa zahlen müssen.

    Der im Amiland angeblich so gehasste Ahmadinedschad ist in Wahrheit ein Liebling der Tora-treuen Zockervereinigung. Und das ist im Amiland nun mal das wichtigste. Der Kampf um die Menschenrechte ist für den Ami mit Guantanomo ja so gut wie gewonnen. Jetzt geht es um die so wichtigen demokratischen Reformen im Nahen Osten. Sobald paar Pipelines explodiert sind, ist den demokratischen Reformen genüge getan.

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