Konfrontationskurs mit den USA
Syrien stellt Devisen-Geschäfte wegen Konflikt mit USA um

Syrien hat seine Devisen-Geschäfte von Dollar auf Euro umgestellt. Das Land steht mit den USA auf Konfrontationskurs.

HB DAMASKUS. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte der Chef der staatlichen syrischen Commercial Bank, Duraid Durgham, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. „Es geht um Mrd. von Dollar.“ Die Bank stoppte auch den Dollar-Handel im Währungsgeschäft mit Privatkunden. Ein im Nahen Osten tätiger Volkswirt sagte, es handele sich um eine Art Präventivmaßnahme, mit der die Devisenwerte des Landes sicherer gemacht werden sollen. So solle verhindert werden, das sie im Falle eines Konflikts eingefroren werden, sagte der Experte, der anonym bleiben wollte.

Die Regierung in Damaskus steht im Zusammenhang mit der Ermordung des libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Al-Hariri international unter Druck, besonders aus den USA. Syrien hat eine Verwicklung in den Anschlag auf Hariri zurückgewiesen. Die syrische Commercial Bank dominiert das syrische Bankenwesen, obwohl in den vergangenen Jahren auch Privatbanken Zugang zum Markt bekamen.

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