Konjunktur
Meteorologen sorgen für fallenden US-Ölpreis

Der US-Ölpreis ist am Montag nach Vorhersagen über mildes Wetter in Teilen der USA gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im April kostete am Mittag 59,10 US-Dollar und damit 95 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent verlor zuletzt 38 Cent auf 60,75 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON. Händler begründeten die Preisrückgänge vor allem mit Vorhersagen über mildes Wetter im Nordosten der USA. Dies könnte die US-Nachfrage nach Heizöl deutlich reduzieren. Daneben sprachen Analysten von technisch bedingten Kursverlusten, nachdem der Ölpreis vergangene Woche infolge unerwartet schwacher US-Lagerbestandsdaten deutlich gestiegen war. Für das an diesem Donnerstag stattfindende Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in Wien gehen Experten nicht von einer weiteren Förderkürzung aus. Dies legten jüngste Äußerungen von Vertretern des Öl-Kartells nahe, hieß es. Bei einem Ölpreis auf dem derzeitigen Niveau, sollten keine weiteren Produktionskürzungen beschlossen werden, hatte Qatars Ölminister Abdullah al-Attiyah am Wochenende in Dubai gesagt.

Der Preis für OPEC-Rohöl war zum Wochenschluss leicht zurückgegangen. Ein Barrel aus der Förderung des Kartells kostete am Freitag im Durchschnitt 58,20 US-Dollar nach 58,64 Dollar am Donnerstag, wie das OPEC-Sekretariat in Wien am Montag mitteilte. Die OPEC ermittelt den so genannten Korbpreis auf Grundlage von elf wichtigen Sorten ausschließlich aus eigener Förderung.

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