Konjunktur
Ölpreis kaum verändert

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Der Ölpreis hat sich am Freitag kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Nachmittag im elektronischen Handel 62,69 Dollar. Das waren sieben Cent mehr als zu Handelsschluss am Donnerstag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um fünf Cent auf 60,70 Dollar.

Vor dem nahen Wochenende verhielten sich die Marktteilnehmer zurückhaltend, sagten Händler. Die Sorge um eine ausreichende Versorgung der Märkte mit Öl halte an. Neben Iran werde nun auch Venezuela mit Vorsicht betrachtet.

Auch Venezuela Sorgt FÜR Angebotssorgen

Im Zuge einer diplomatischen Krise zwischen dem südamerikanischen Land und den USA war es in den vergangenen Tagen zu Ausweisungen von offiziellen Vertretern gekommen. Am Donnerstag hatte Venezuela allerdings betont, trotz des Konflikts weiter Rohöl an die USA zu liefern.

Die positive Entwicklung der US-Lagerbestände begrenze aber mögliche Kursverluste, sagten Händler. Die Bestände an Rohöl waren zwar in der vergangenen Woche überraschend gefallen. Damit hätten die Bestände aber immer noch deutlich über dem durchschnittlichen Stand zu dieser Jahreszeit gelegen, sagten Analysten.

Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank zum Ende der Woche erneut leicht. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) aus der Förderung des Kartells am Donnerstag im Durchschnitt 57,17 Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Vortag (57,38 Dollar).

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