Konjunktur
Ölpreis sinkt nach Gewinnmitnahmen

HB SINGAPUR. Der Ölpreis ist am Dienstag wegen Gewinnmitnahmen gesunken. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 67,59 Dollar und damit 51 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Am Montag war der Preis bis auf 69,20 Dollar gestiegen und näherte sich dem im August erreichten Rekordhoch von 70,85 Dollar.

"Der Preisanstieg seit der vergangenen Woche war zu stark und hat zwangsläufig Gewinnmitnahmen nach sich gezogen", sagte Analyst Victor Shum vom Energieberater Purvin and Gertz. Auslöser seien Äußerungen aus Saudi-Arabien gewesen, die den Ölpreis als zu hoch bezeichnet hätten. Saudi-Arabien ist der weltgrößte Ölexporteur.

Sorgen um die wichtigen Exportländer Iran und Nigeria hatten den Ölpreis zuletzt in die Höhe getrieben. Im Atomstreit mit dem Westen hatte der iranische Finanzminister Dawud Danesch-Dschafari gewarnt, Sanktionen gegen sein Land könnten zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise führen. Iran ist der viertgrößte Ölproduzent der Welt. In Nigeria, dem größten Ölproduzenten Afrikas, hatten Rebellen Ölanlagen angegriffen.

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