Konjunktur
Ölpreis steigt leicht aufgrund des Iran-Konflikts

HB SINGAPUR. Der Ölpreis ist am Donnerstagmorgen nach dem deutlichen Rückgang am Vortag wieder leicht gestiegen. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI am Morgen 71,93 Dollar und damit 17 Cent mehr als am Vorabend in New York. Händler begründeten den leichten Preisanstieg mit der zurückhaltenden Einschätzung der USA auf die Antwort des Irans auf das Angebot des Westens zur Beilegung des Atomstreits.

Die USA bezeichneten die Antwort des Irans als unzureichend. Die Antwort bleibe hinter den Forderungen des UN-Sicherheitsrates zurück, der eine vollständige und überprüfbare Beendigung aller Aktivitäten zur Urananreicherung gefordert habe, erklärte das US-Außenministerium. Über weitere Schritte würden die USA jetzt mit anderen Ländern beraten.

Am Mittwochnachmittag hatte ein unerwarteter Anstieg der Benzinlagervorräte in den USA den Ölpreis noch deutlich sinken lassen. "Der Ölpreis steht auf Grund der US-Lagerbestandsdaten etwas unter Druck. Die Daten sind komfortabler als viele gedacht hatten", sagte Rohstoffanalyst Tobin Gorey von der Commonwealth Bank of Australia. Die am Ölmarkt stark beachteten Benzinlagerbestände kletterten nach Angaben des US-Energieministeriums in der vergangenen Woche um 0,4 Mill. auf 205,8 Mill. Barrel.

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