Konjunktur
US-Ölpreis gesunken

Der US-Ölpreis ist am Montag gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostete am Nachmittag 63,17 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 31 Cent auf 63,18 Dollar.

HB NEW YORK/ LONDON/ WIEN. Trotz der Preisrückgänge sehen Analysten Anzeichen für tendenziell wieder steigende Ölpreise. „Der Ölmarkt ist bislang noch nicht aus seiner Handelsspanne der vergangenen zwei Monate ausgebrochen, aber der Trend zu steigenden Ölpreisen ist vorhanden“, sagte Citigroup-Analyst Tim Evans. So seien die US-Lagerbestände in den vergangenen Monaten beständig gesunken. Auch die Ölproduktion der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) werde weiter zurückgehen, insbesondere auf Grund der jüngst angekündigten zusätzlichen Förderkürzung um 500 000 Barrel pro Tag ab Februar 2007.

Unterdessen hat die OPEC ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Rohöl für das kommende Jahr unverändert belassen. Das Wachstum der Nachfrage werde bei 1,3 Millionen Barrel pro Tag liegen, teilte die OPEC mit. Auch für das laufende Jahr wurde die bisherige Schätzung bestätigt.

Weiter gestiegen ist der Preis für OPEC-Rohöl. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells am Freitag 58,39 Dollar. Das waren 96 Cent mehr als am Vortag. Die OPEC berechnet den Korbpreis aus elf wichtigen Sorten.

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