Konjunktur
US-Ölpreis klettert zeitweise wieder über 60 Dollar

Spekulationen über eine mögliche Senkung der Opec-Förderquoten und Spannungen in Nigeria haben den US-Ölpreis am Donnerstag zeitweise wieder über die Marke von 60 Dollar getrieben.

dpa-afx SINGAPUR. Spekulationen über eine mögliche Senkung der Opec-Förderquoten und Spannungen in Nigeria haben den US-Ölpreis am Donnerstag zeitweise wieder über die Marke von 60 Dollar getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November kostete im asiatischen Handel 59,95 Dollar und damit 54 Cent mehr als zu Handelsschluss am Vortag. Zwischenzeitlich war der Ölpreis bis auf 60,20 Dollar gestiegen. Am Mittwoch war der Ölpreis mit 57,70 Dollar noch auf den tiefsten Stand seit gut sieben Monaten gesunken.

"Die Spannungen in Nigeria haben den Umschwung am Ölmarkt ausgelöst", sagte Analyst Victor Shum von Purvin and Gertz. Dies habe die Märkte daran erinnert, dass die geopolitischen Unsicherheiten nach wie vor latent wirksam seien. "Kurzfristig dürften die Märkte einen Boden gefunden haben", sagte Shum mit Blick auf die beginnende Heizperiode auf der nördlichen Halbkugel.

Darüber hinaus ist sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) einem Pressebericht darüber einig, die Förderung um mindestens vier Prozent zu drosseln. Grund sei der Preisverfall am Ölmarkt, schreibt die "Financial Times".

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