Konjunktur
US-Ölpreis sinkt unter 94 Dollar

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Mittwoch weiter gesunken und unter die Marke von 94 Dollar gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 93,83 Dollar. Das waren 59 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Noch vor einer Woche hatte der WTI-Preis ein historisches Hoch von 99,20 Dollar erreicht.

Händler führten die Preisrückgänge auf Spekulationen um eine mögliche Fördererhöhung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zurück. Das Ölkartell, das für etwa 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion verantwortlich ist, wird am kommenden Mittwoch (5. Dezember) in Abu Dhabi sein nächstes reguläres Treffen abhalten, um über die offiziellen Förderquoten zu beraten. Zuletzt hatte die Opec ihre Ölförderung im September um 500 000 Barrel pro Tag angehoben. Die Erhöhung trat am 1. November in Kraft.

Saudi-Arabiens Ölminister Ali Al-Naimi bekräftigte unterdessen, das weltweite Ölangebot sei ausreichend und das derzeit hohe Ölpreisniveau sei fundamental nicht gerechtfertigt. Opec-Präsident Mohammad al-Hamli, der zugleich Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate ist, wollte eine mögliche Fördererhöhung der Opec nicht kommentieren. Beide Minister äußerten sich am Mittwoch auf einer Konferenz in Singapur.

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