Konjunktur
Versorgungsängste: Ölpreis legt weiter zu

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Der US-Ölpreis hat am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Nachmittag im elektronischen Handel 66,63 Dollar. Das waren 18 Cent mehr als zu Handelsschluss am Mittwoch. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 57 Cent auf 66,12 Dollar.

Am Mittwoch war der US-Ölpreis nach dem stärksten Rückgang der Benzinvorräte seit mehr als zweieinhalb Jahren bis auf 66,70 Dollar geklettert. Die Bestände sanken nach Angaben des US-Energieministeriums um 5,4 Mill. Barrel auf 216,2 Mill. Barrel. Das war der stärkste Rückgang seit August 2003.

Opec-Korbpreis NÄHert Sich Marke VON 60 Dollar

Derzeit sei die Wahrscheinlichkeit höherer Preise am Ölmarkt größer als die für sinkende Preise, sagte Analyst Peter Luxton von Informa Global Markets. Die andauernden Auseinandersetzung mit dem Iran um dessen Atomprogramm und die Spannungen in Nigeria wirkten zusätzlich preistreibend. "Der Markt fürchtet Einschränkungen beim Angebot", sagte Luxton.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) näherte sich wieder der Marke von 60 Dollar. Nach Angaben des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kletterte der Korbpreis am Mittwoch um 0,90 Dollar auf 59,95 Dollar je Barrel.

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