Konjunkturdaten
Euro-Anleger blicken auf die USA

Der zurückhaltende Wochenstart des Euro ist auf den bangen Anlegerblick gen Westen zurückzuführen: Die in den USA erwarteten Wirtschaftsdaten werden den Kursverlauf in den kommenden Wochen bestimmen.
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FrankfurtIn dieser Woche dürften die zahlreichen schwergewichtigen US-Konjunkturdaten am Devisenmarkt den Ton angeben. Anleger schauen derzeit genau auf die Entwicklung der US-Konjunktur, da davon der geldpolitische Kurs der Notenbank Fed abhängt. Zuletzt hatte die Diskussion um eine mögliche Straffung der ultralockeren Geldpolitik für eine Berg- und Talfahrt im Euro-Dollar-Wechselkurs geführt. Am Montag notierte die Gemeinschaftswährung wenig verändert bei 1,3012 Dollar.

Den Auftakt zur prall gefüllten Datenwoche macht der ISM-Einkaufsmanagerindex an Nachmittag. Analysten gehen davon aus, dass der Index im Mai zwar etwas gefallen ist, aber über der 50-Marke verharren und damit Wachstum signalisieren wird. Am Mittwoch folgt der Arbeitsmarktbericht aus der Privatwirtschaft, zum Wochenschluss dann der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung. Die Fed will erst dann den Fuß vom Gaspedal nehmen, wenn die Arbeitslosigkeit auf etwa 6,5 Prozent gesunken ist. Aktuell liegt sie bei 7,5 Prozent. Die Notenbank kauft derzeit monatlich Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Wert von 85 Milliarden Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Konjunkturdaten: Euro-Anleger blicken auf die USA"

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  • Ja? und? was wollen die von da drüben schon berichten ausser "Jaja läuft alles ganz ok!" selbst wenn alle Welt weiss dass es gelogen ist. Es werden weiter die völlig wertlosen Dollars in die Welt gepumt und alle machen mit. Wer nicht mitmacht, bekommt ein paar US-Panzer vorgesetzt und die MEdienpropaganda geht wieder gegen irgendein Land los.

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