Kontraktwechsel
Ölpreis profitiert von besserer Stimmung

Mit dem Kontraktwechsel am Future-Markt kostet Öl der US-Sorte WTI wieder mehr als 50 Dollar. Begünstigt durch eine Stimmungsaufhellung an den Aktienmärkten legten WTI und Brent auch insgesamt leicht zu. Hoffnung setzen Händler in die Lagerbestandsdaten am Nachmittag. Gehen die Lagerbestände zurück, könnten die Ölpreise weiter zulegen.

HB DÜSSELDORF. Die Ölpreise haben sich am Mittwoch freundlich entwickelt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni kostete im frühen Handel 50,91 Dollar und damit 30 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 22 Cent auf 51,16 Dollar.

Der Juni-Kontrakt ist seit heute an den Märkten die maßgebliche Richtschnur für die Ölpreisentwicklung, da der Mai-Kontrakt ausläuft. Dieser hatte zuletzt deutlich unter 50 Dollar notiert. Der neuerliche Sprung über diese Markt ist somit nicht fundamental begründet, sondern durch den Kontraktwechsel zu erklären.

Dass die Ölpreise insgesamt ein wenig zulegten, verdankten sie Händlern zufolge insbesondere von den Aktienmärkten - die Wall Street hatte sich etwas von ihrem Kursrutsch zum Wochenstart erholt. Unterdessen keimten am Markt Hoffnungen mit Blick auf die am Nachmittag anstehenden Rohöllagerbestände auf. Daten des American Petroleum Institute vom Dienstagabend zeigten bereits einen unerwarteten Rückgang der Lagerbestände. "Nun wird gehofft, dass die Daten des US-Energieministeriums ebenfalls einen Rückgang zeigen", hieß es von Händlern.

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