Krim-Krise
Anleger steuern sicheren Hafen Gold an

Der Goldpreis befindet sich im stetigen Aufstieg. Besonders der Konflikt um die Krim und die Frucht vor einem globalen Konjunkturrücksetzer lässt die Anleger auf das Edelmetall zurückgreifen.
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FrankfurtDer Konflikt um die Krim und die Furcht vor einem globalen Konjunkturrücksetzer haben die Anleger am Mittwoch bei Gold zugreifen lassen. Der Preis für das Edelmetall stieg in der Spitze um ein Prozent auf 1362,24 Dollar je Feinunze und war damit so teuer wie seit Ende September 2013 nicht mehr. Gold wird von Anlegern gern in unsicheren Zeiten angesteuert. Unklar ist derzeit vor allem, wie es mit der ukrainischen Halbinsel Krim weitergeht.

Die Bewohner sollen in einem Referendum am Sonntag über einen Beitritt der Halbinsel zu Russland abstimmen. Sowohl die Regierung in Kiew als auch der Westen lehnen die Abstimmung als rechtswidrig ab. Die Ukraine begann am Dienstag mit dem Aufbau einer Nationalgarde, um ihr Militär gegen die Übermacht der russischen Truppen zu verstärken. Kopfschmerzen bereitet den Anlegern zudem die konjunkturelle Entwicklung in China. Zuletzt sorgten die Exportdaten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt für Enttäuschung. Nach Reuters-Informationen will die chinesische Zentralbank bei einer weiteren Konjunktureintrübung offenbar die Geldpolitik lockern. Die Maßnahme könnte greifen, wenn das Wirtschaftswachstum unter 7,5 Prozent falle.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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