Krim-Krise
Goldpreis steigt leicht

Die Goldpreise befinden sich in einem Aufwärtstrend. Besonders mit dem Hintergrund der Krise in der Ukraine greifen Anleger zunehmend auf das Edelmetall zurück.
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FrankfurtDer Goldpreis hat sich am Dienstag leicht erholt. Am Kassamarkt gewann die Notierung 0,5 Prozent auf 1346,45 je Feinunze und bewegte sich in Richtung der höchsten Stände seit vier Monaten. Als „sicherer Hafen“ angesichts der weiterhin unklaren Lage um den Krim-Konflikt in der Ukraine war Gold vermehrt gefragt. Damit rückten preisschwächende Überlegungen wie die Rücknahme der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed in den Hintergrund.

„Die unübersichtliche Situation in der Ukraine sorgt für anhaltende Unterstützung des Goldpreises“, stellte Analyst Edward Meir von INTL FCStone Inc. in New York fest.

Rohöl bewegte sich nur unwesentlich. Der April-Kontrakt der US-Ölsorte WTI wurde mit 101,05 Dollar je Barrel praktisch unverändert gehandelt. Die Nordseesorte Brent war am Terminmarkt mit 108,52 Dollar je Barrel 0,4 Prozent fester. Der Markt handele bereits mit der Erwartung der Lagerbestandsdaten im Blick, wobei vor allem der Wechsel von Winter- auf Sommerware bei Destillaten bevorstehe, sagte Stratege Michael McCarthy von CMC Markets in Sydney, der mit vermehrten Käufen bei etwa 100,50 Dollar je Barrel WTI rechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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