Krim-Krise
Hat Gold als sicherer Hafen ausgedient?

Es gilt als die Krisenwährung schlechthin, doch im seit Wochen schwelenden Krim-Konflikt sind die Ausschläge des Goldpreises gering. Warum das gelbe Edelmetall als sicherer Hafen derzeit nicht gefragt ist.
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DüsseldorfSeit jeher gilt Gold als sicherer Hafen. Wenn es geopolitisch heiß hergeht und an den Aktienmärkten die Kurse ins Trudeln geraten, dann steigt der Goldpreis meist deutlich. Doch dieses Mal ist alles anders. Die Krim-Krise scheint sich immer weiter zuzuspitzen, doch die Notierung für das gelbe Edelmetall kommt nicht so recht vom Fleck. Im März ging es sogar kräftig abwärts. Zwischenzeitlich hat sich die Krisenwährung von ihrem Ausverkauf zwar erholt, doch eine Rally sieht anders aus. Zumal an Dienstag Gewinnmitnahmen den Preis für die Feinunze um bis zu 2,7 Prozent auf 1290,34 Dollar drückte.

„Es ist fast schon enttäuschend, wie wenig der Goldpreis von der Krise in der Ukraine profitiert hat“, sagt Stefan Schilbe, Chefvolkswirt von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Gold als Absicherung gegen politische Auseinandersetzungen sei derzeit nicht gefragt. Dabei ist eine Eskalation der Krise in der Ukraine keinesfalls ausgeschlossen.

Auch Eugen Weinberg meint, dass der  Goldpreis bisher „eher unzureichend“ auf die Krise reagiert hat. „Die Marktteilnehmer rechnen scheinbar nicht mit größeren geopolitischen Problemen, zumindest preisen sie diese derzeit nicht ein. Das gilt nicht nur für Gold, sondern auch für Öl und Gas“, sagt der Rohstoffexperte der Commerzbank.

Verkehrte Welt oder verkannte Krise? Da gehen die Meinungen auseinander. Die einem meinen, Anleger hätten die Krise lange Zeit verkannt oder ignoriert. Die anderen halten dagegen, die aktuelle Geldpolitik sei ein stärkerer Faktor als die geopolitischen Unruhen. „Nachdem es das gelbe Metall geschafft hat, den 1.300-Dollar-Kurs zu knacken, tastet es sich stetig aber noch nicht wirklich überzeugend an die nächsten wichtigen Widerstandsmarken heran“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.

Auch wenn die Gold-ETFs in den vergangenen vier Wochen erneut Abflüsse verzeichnet hätten, sollten Edelmetalle wieder kurzfristig Unterstützung finden. „Die erneute Schwäche auf den Aktienmärkten und Sorgen über die Krise in der Ukraine sollten dabei helfen, den Goldkurs weiterhin bei über 1.300 Dollar pro Feinunze zu halten“, sagt Hansen.

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  • Kann man alles glauben was in den private Konzernmedien steht?

    Inzwischen deutet alles darauf hin, dass die große Goldpreiskorrektur, die 2011 begonnen hat, vorüber ist. Marode Banken und bankrotte Staaten sprechen für Gold.

    Die nahezu weltweit betriebene völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik wird unweigerlich zu einem Zusammenbruch des Weltschuldgeldsystems führen!

    Bei dem dann folgenden Geldpolitischen Neuanfang wird Gold wahrscheinlich seine traditionelle Rolle als unbestechlicher Anker eines seriösen Geldsystems spielen.

    Die geradezu absurden Bemühungen der Zentralbankster, die nunmehr schon seit Jahren ihre Gelddruckmaschinen bzw. Schuldenmaschinen heiß laufen lassen ( Geld entsteht nur per Kedit! ), können diese Entwicklung nicht verhindern. Im Gegenteil, sie sind der eigentliche Grund für die verheerende Lage, in der sich die Welt befindet.

    Mit dem massiven Einsatz einer perfektionierten medialen Massenpropagandamaschine wird den gutgläubigen Bürgern zwar vorgegaukelt, dass alles in bester Ordnung sei und Politikgangster und Bankster die Lage kontrollieren könnten.
    Auf Dauer kann dieses Lügengebilde aber nicht aufrechterhalten werden.
    Früher oder später werden sich die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten wie immer in der Geschichte durchsetzen.

    Gold ist Geld

    Gold kann - im Gegensatz zu Papierwährungen bzw. Schuldenwährungen - nie Pleite gehen.
    Das ist eine Weisheit, die Sie nicht vergessen sollten. Denn Gold hat immer einen Gegenwert zu Waren und Geld.

    Auch nach einer Staatspleite bzw. Währungsreform!

    Die Worte des Großbanksters John Pierpont Morgan sprechen ebenfalls Bände: "Gold und Silber sind Geld. Alles andere ist nur Kredit!"

  • Mal sehen ob diese Journalistin in 3 Monaten auch das letztes Jahr herausgegebene Kursziel von 1000 US-Dollar der Credit Suisse für Mitte 2014 kommentiert. 1000 US-Dollar Ende 2014 war die professionelle Prognose von Goldman Sachs. Mal sehen was daraus wird. Ob wir nicht eher den Dow unter 10.000 sehen.

    Und wo haben wir heute eine Krise?

    Will wirklich jemand Krieg? Gibt Griechenland zu dass es langfristig jährlich 20 Milliarden Transfer aus D benötigt weil es sonst zusammen bricht? Hat die Fed ihre Geldmengenausweitung eingestellt?

    In ganz Europa denkt doch noch niemand ernsthaft daran den 2 Promille-Anteil den Gold im weltweiten Vermögens-Mix darstellt zu vergrößern.
    Man fühlt sich mit 30% Rückzahlungsversprechen diverser Pleitekandidaten die man dauernd retten muss ja so viel reicher.

  • Danke für den Bericht - habe mich mal wieder köstlich amüsiert .....

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